Samstag, 20. August 2011

Anreise - der 1. Tag


Gestern um 14:55 bin ich in Stuttgart losgeflogen. Einchecken und Passkontrolle liefen wunderbar, auch der Koffer hat gerade so gepasst. War glücklicherweise sehr genau vorher daheim abgewogen worden, so hatte ich damit dann keine Probleme. Als Handgepäck hatte ich dann "nur noch" meinen Rucksack (Eastpak) und meine Laptoptasche, wobei die Laptoptasche mit ca. 9 kg schwerer war als der Rucksack.
Der Airbus A380 nach der Ankunft in Peking
Nachdem ich mit dort von meiner Familie verabschiedet hatte, ging’s weiter nach Frankfurt. Ich musste erst mal einem etwas längeren Fußmarsch hinter mich bringen, bis ich an meinem Gate ankam. Frankfurt ist eben ein paar Nummern größer als Suttgart, wer hätt's gedacht. Dann die Überraschung:  Der riesen A380, der vor mir stand, war mein Flieger! Hab nicht nachgeschaut, wie viele Passagiere reinpassen, aber es sind sehr viele... 

Der Flug verlief ohne Probleme. Essen hätte von der Menge her etwas mehr sein können, aber die Flughöhe von über 11000 Meter Höhe machte das Dinner doch zu etwas besonderem. Rechts neben mir saß eine Gruppe Jugendlicher. Es waren ca. 25 Schüler, die für ein ganzes Jahr einen Austausch in China machen. War ganz interessant, sich mit ihnen zu unterhalten, wird für sie sicher auch eine gute Zeit werden. Irgendwann hab ich versucht zu schlafen, was auch einigermaßen geklappt hat. Dann wurde ich von meiner chinesischen Nachbarin geweckt, als die warmen Putztücher vor dem Frühstück ausgeteilt wurden. Ich muss sagen, so lange haben die 9 Stunden nun nicht gedauert, die Zeit ging relativ schnell um. Und die Spannung stieg, je näher wir der Landung kamen.
Dann stiegen alle aus und liefen in Richtung Gepäckausgabe. Erst musste ich aber noch ein Bild von dem riesen Vogel machen, so einen sieht man ja nicht alle Tage. Dessen Größe passte allerdings zu dem Flughafen von Peking, der war nicht weniger kleiner. Nachdem die Visas noch mal kontrolliert und abgestempelt wurden (auch hier lief glücklicherweise alles glatt) ging es erst mal mit einer Bahn ins nächste Gebäude. Dort dauerte es dann etwas und schließlich konnte ich meinen Koffer in Empfang nehmen. 

Das "Star City", ich wohne im linken Block
Aussicht auf der linken Seite
Anschließend ging es mit dem Auto zum Appartement. Natürlich funktioniert der Verkehr hier etwas anders als man es gewohnt ist, aber es ist jetzt nicht sooo schlimm. Rote Ampeln werden normalerweise beachtet, die Spur eher nicht, geblinkt wird sogar auch immer wieder mal. Außerdem kann man sich in den Taxis gar nicht anschnallen, dafür aber aus Sicherheitsgründen nur auf der rechten Seite ein-/aussteigen. Schon etwas seltsam. Im Appartement angekommen verließ mich mein Abholservice gleich wieder und ich wurde an der Rezeption angemeldet. Zuerst bekam ich ein Zimmer im 7. Stock zugewiesen, aber weil hier schon 2 Leute drin waren, bekam ich wenig später das Angebot, in den 18. Stock umzuziehen, welches ich dann auch annahm. Dort machte ich es mir dann in dem kleineren der beiden Zimmer bequem und genoss erst einmal die Aussicht, die einem in dieser Höhe geboten wird. An diesem Tag gab es sogar richtig gute Sicht und auch der blaue Himmel war zu sehen. Das ist hier nicht selbstverständlich. Ich hoffe die gute Sicht hält noch ein wenig an. Im Übrigen kommt mein Zimmerkollege aus der gleichen Stadt wie ich (Stadtteil Roßdorf). Viele weitere Praktikanten kommen aus der Stuttgarter Gegend. 

Abends gings dann los zur Essenssuche. Eine Praktikantin war so nett und nahm mich mit zu einem kleinen Chinesen auf der anderen Straßenseite. Die Straße hier zu überqueren ist außerdem etwas spannender als daheim. Im Imbiss ging’s dann los mit Stäbchen. Bis jetzt hatte ich sowas noch nie ausprobiert, aber spätestens als ich die Stäbchen in die Hand nahm, wusste ich, dass ich in Peking bin. Ich weiß nicht was ich gegessen habe, aber es war auf jeden Fall Reis dabei und der Rest war leicht scharf. Ich hoffe ich gewöhne mich ein wenig daran, denn daran führt wohl kaum ein Weg dran vorbei. Ich glaube, ich werde in diesen 6 Monaten viel Essen, aber danach nie wissen, was es war. Wohl bekomm’s! Zum Abschluss des Tages (Freitag Abend -> Wochenende) ging’s mit mehreren Praktikanten gleich mal in ein Szeneviertel. Dort in einem Club ganz oben auf der Terrasse eines Hochhauses konnte ich dann die Skyline genießen.

Mittwoch, 17. August 2011

Start des Blogs

Das hier ist der neue Blog von Edmund. Hier möchte ich in Zukunft regelmäßig Infos über mich und meinen Aufenthalt posten und euch so ein wenig daran teilhaben lassen. Ist nun der erste Post und morgen um diese Zeit sitze ich schon im Flieger! Wird spannend! Seeeehr spannend! Bin froh endlich alles gepackt zu haben, nun kann's so gut wie losgehen.